Gebet zur Verleugnung des Bösen
Gebet zur Verleugnung des Bösen
In diesem Moment verstand ich, dass mein wahres Bild die Kinder Gottes sind! Ich verstand auch, dass das wahre Bild dieser Welt das „Königreich Gottes“ ist! Wenn ich etwas Unvollkommenes sehe, ist es nichts weiter als eine Fata Morgana. Unvollkommenheit existiert nicht! Das Böse existiert ursprünglich nicht! Es ist wahr, dass Gedanken eine treibende Kraft sind und dass Gutes erscheint, wenn man an Gutes denkt, und Böses entsteht, wenn man daran denkt. Dies ist ein Gesetz des Geistes. Doch selbst wenn Schlechtes durch das Denken an sie entsteht, sind sie keine Wahren Existenzen. Sie manifestieren sich gemäß dem mentalen Gesetz der Manifestation von Fata Morgana. Schlechte Dinge und Ereignisse sind keine Wahren Existenzen! Sie existieren nicht und scheinen nur zu existieren. Sie sind wie Kinobilder: Selbst wenn die Figur im Film tot erscheint, bleibt der Schauspieler lebendig und gesund. Ähnlich verhält es sich, egal wie kränklich du wirkst und egal wie unvollkommen diese Welt erscheint, diese Unvollkommenheiten existieren nicht wirklich, und du bleibst gesund und kraftvoll in der perfekten und harmonischen Welt. Man sollte nicht glauben, dass negative Gedanken die Macht besitzen, Negatives zu erschaffen. Sie zeigen lediglich die Illusion Negatives. Das Lotos-Sutra bezieht sich darauf mit folgenden Worten: „Selbst wenn das Ende des Zyklus kommt und die Menschheit durch Feuer vernichtet scheint, bleibt mein Land ruhig. Mein reines Land ist nicht zerstört, aber die Menschheit glaubt, es sei verbrannt und voller Schrecken und Leid.“ Obwohl man Zeuge der tragischen Szene der durch Feuer zerstörten Welt wird, existiert diese nicht, ist sie bloße Illusion. Nur die heitere Welt des Wahren Bildes existiert wirklich! Gute Gedanken besitzen aktive Kraft, weil sie in der Welt des Wahren Bildes verwurzelt sind, aber bösen Gedanken fehlt die aktive Kraft, Böses zu erschaffen. Oder besser gesagt, böse Gedanken selbst sind „Nichts“, keine wahre Existenz. Es ist offensichtlich, dass „böse Gedanken“, da sie nicht real sind, nicht in der Lage sind, „echtes Übel“ zu erschaffen. Wenn wir von schlimmen Ereignissen träumen, erkennen wir beim Erwachen, dass solche Ereignisse nicht existieren, ebenso wenig wie der „träumende Geist“. Wenn wir die Wahrheit erkennen, erkennen wir, dass es keine „schlechten Gedanken“ oder „Dinge, die durch schlechte Gedanken entstehen“ gibt. In diesem Moment verstand ich, dass „schlechte Gedanken“ und „schlechte Dinge“ nichts weiter als Träume, illusorische Phänomene sind. Daher ist mein Geist in Frieden und Harmonie, und ich lebe in absoluter Ruhe. Ich danke Gott zutiefst, dass er mir diese Wahrheit offenbart hat! Vielen Dank, Masaharu Taniguchi.
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